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Fallbeispiele 2017-04-27T10:24:19+00:00

Fallbeispiele

Hier finden Sie eine Auswahl an H.C.F. Case Studies

Teilverkauf stiller Gesellschafter und Wachstumsfinanzierung

H.C.F. berät eine Unternehmensgruppe aus der Werbebranche sowie deren 6 Gesellschafter im Rahmen einer Kapitalerhöhung und Anteilsverkauf an einen Finanzinvestor, um das weitere Wachstum der Gruppe zu finanzieren. H.C.F. hat die Transaktion initiiert und die Gesellschafter der Gruppe während des gesamten Prozesses als exklusiver Financial Advisor beraten.

Durch die Zuführung von Wachstumskapital soll die Kapitalbasis gestärkt und die weitere Entwicklung des Unternehmens, insbesondere die Fortsetzung der erfolgreichen internationalen Wachstumsstrategie, Erschliessung neuer Kundengruppen und der Ausbau der Geschäftsbereiche begleitet werden. Zudem übernimmt der Investor im Zuge einer Bereinigung der Gesellschafterstruktur auch Anteile von passiven Gesellschaftern. Das langjährige Management-Team um den Gründer der Gesellschaft hält weiterhin die Mehrheit der Anteile.

Off-Market-Deal Generation für Private Equity Investor

H.C.F. hat einen Private Equity Investor exklusiv beim Erwerb einer im Bereich Personaldienstleistungen tätigen Gesellschaft beraten und die Transaktion für den Investor initiiert, strukturiert und erfolgreich zum Abschluss gebracht. H.C.F. verfügt über langjährige Beratungserfahrung im Personaldienstleistungssektor, was ausschlagend für die Mandatierung war. Der Investor investiert langfristiges Eigenkapital in mittelständische Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotential und verfügt über ein Eigenkapital von mehr als 500 Mio. EUR.

Der Investor hat zusammen mit dem Management 100% an dem Unternehmen von den bisherigen Gesellschaftern im Rahmen eines Management-Buy-Outs übernommen und verfolgt eine Buy-and-Build-Strategie, um dadurch einen deutschen Marktführer für hochwertige Personaldienstleistung zu etablieren.

Nachfolgelösung durch Owner-Buy-Out

H.C.F.s Mitarbeiter beraten einen Anbieter von Zeitarbeits- und weiterer Personaldienstleistungen mit einem Umsatz von knapp 30 Mio. EUR und einem EBIT von 3 Mio. EUR. Die Gesellschaft befindet sich zu 80% im Besitz der passiven Gesellschafter (Altgesellschafter/Gründer) sowie zu 20% im Besitz des Geschäftsführers – des Sohnes eines der Gründer. Die Nachfolge soll durch Unternehmensverkauf an einen Strategen, einen Finanzinvestor oder präferiert an die Geschäftsführung (interne Nachfolge) gelöst werden. Der Geschäftsführer verfügt aber nicht über das nötige Kapital, um die Altgesellschafter entsprechend – in Höhe einer marktgerechten Unternehmensbewertung – zu entlohnen.

Herr Frede hat die Gesellschafter beim Verkauf an einen Finanzinvestor und den Geschäftsführer von der Gesellschaft im Rahmen eines Management- bzw. Owner-Buy-Outs beraten. Durch diese Transaktion erhalten die Altgesellschafter einen markgerechten Verkaufserlös und geben einen Teil des Kaufpreises als verzinstes Verkäuferdarlehen zurück ins Unternehmen. Der Finanzinvestor besitzt 75% und der Geschäftsführer 25% der Unternehmensanteile. Der Finanzinvestor hat einen erfolgreichen Ausbau von einem größtenteils regionalen, traditionellen Zeitarbeitsunternehmen zu einem bundesweit agierenden Anbieter hochwertiger Personaldienstleistungen begleitet. Zum Zeitpunkt des Verkaufs des Unternehmens an einen internationalen Strategen wurde, hauptsächlich durch organisches Wachstum, eine Verdopplung des Umsatzes sowie eine Verdreifachung des Unternehmenswerts in vier Jahren erzielt.

Wachstumsfinanzierung über Mezzanine-Kapital

Herr Frede berät im Rahmen einer Wachstumsfinanzierung eine Systemgastronomie-Kette mit einem Umsatz von knapp 25 Mio. EUR und einem EBITDA von rund 2 Mio. EUR sowie über 25 Standorten in Deutschland, die sich zu 100% im Besitz des geschäftsführenden Gesellschafters befindet. Die Organisationsstruktur der Gesellschaft entsprach nicht der mittlerweile erreichten Unternehmensgröße, es fehlten Controlling-Systeme und eine nachhaltige Finanzierungsstruktur. Der Lösungsansatz ist, die gesamte Unternehmensorganisation mit einem erfahrenen und kapitalstarken Partner zu professionalisieren, der das weitere Wachstum des Unternehmens durch Eröffnung weiterer Standorte sowie Übernahme und Ausbau junger Systemgastronomie-Konzepte mitträgt.

Eine Beteiligungsgesellschaft steigt durch reines Mezzanine mit reizvollem zusätzlichen Aufwärtspotenzial („Equity Kicker“) ein. Der geschäftsführende Gesellschafter kann bei Bedarf weitere Finanzmittel von dem Investor abrufen. Der Finanzinvestor hilft bei der Stärkung der operativen Plattform, u.a. durch Erweiterung des Managementteams und der Umwandlung der attraktiven Laden-Pipeline in aktives Wachstum des Restaurantnetzwerks. Weitere operative Verbesserungen und flächenbereinigtes Umsatzwachstum werden durch innovative Marketingkonzepte, erhöhte Durchschnittsticketgröße und Besuchsfrequenz erreicht. Die Gruppe expandiert um neun neue Standorte, Lancierung mehrerer Vertriebsmaßnahmen sowie den Ausbau der operativen Plattform und erreicht knapp eine Verdopplung des Umsatzes in fünf Jahren. Das Unternehmen wird zu 100% an einen neuen Finanzinvestor („Secondary“) verkauft, wobei sich das Managementteam anschließend rückbeteiligt. Die von dem Investor gestellte Wachstumsfinanzierung wird vollständig zurückgeführt.

Unternehmensbewertung im Zuge eines Zusammenschlusses zweier IT-Firmen (Fusion)

Ein führendes IT-Beratungsunternehmen und TOP-Lösungsanbieter für Microsoft Technologien befindet sich in Gesprächen mit einem führenden Anbieter von SAP-Lösungen, über einen möglichen Zusammenschluss bzw. eine Akquisition. Mit diesem Zusammenschluss (Fusion) beider Unternehmen würden sich zahlreiche Synergiepotenziale realisieren lassen und das neue Unternehmen wäre auf einen Schlag der führende Dual-Vendor Anbieter für Microsoft und SAP-Lösungen mit einem einzigartigen Produktangebot und breiter Kundenbasis.

H.C.F. wird beauftragt, eine Unternehmensbewertung mittels gängiger Multiplikatoren- / Discounted Cash Flow (DCF) Verfahren zur Ermittlung der zukünftigen Anteilsverteilung beider Gesellschaften durchzuführen.

Wachstumsfinanzierung über Minderheitsbeteiligung

H.C.F.s Mitarbeiter beraten einen Analytikdienstleister in den Bereichen Landwirtschaft, Umweltberatung sowie Lebensmittel- und molekularbiologische Diagnostik im Rahmen einer Wachstumsfinanzierung durch Expansionskapital i.H.v. 5 Mio. EUR von einem Finanzinvestor. Zukünftig soll durch Akquisitionen die Marktstellung gefestigt und die Internationalisierung vorangetrieben werden. Der Wunsch der Gesellschafter ist, keine bzw. nur wenige Unternehmensanteile abzugeben, langfristig 100% der Anteile in Familienbesitz zu halten sowie die Anteile jederzeit zurückkaufen zu können.

Dies wird durch eine stille Beteiligung eines Finanzinvestors mit Wandlungsrecht realisiert, welche der Investor drei Jahre später in Gesellschaftsanteile (Minderheit) wandelt. Weitere zwei Jahre später kauft das Unternehmen diese Anteile von dem Finanzinvestor zu ¾ zurück. Der Finanzierungspartner treibt das Wachstum des Unternehmens voran und hilft beim Erwerb eines gleich großen Lebensmittelanalytik-Labors in Deutschland sowie dem Ausbau der eigenen Tätigkeiten des Unternehmens im Ausland. Zum Zeitpunkt des Rückkaufs der restlichen Anteile des Finanzinvestors wurden neben einer fünffachen Steigerung des Umsatzes in 10 Jahren weitere strategische Zukäufe, erfolgreiche Sanierung der Labore sowie Expansion ins europäische Ausland und organisches Wachstum in Deutschland ermöglicht. Das Unternehmen befindet sich heute wieder zu 100% in Familienbesitz.